Freigeister nehmen das „viereck.“

In einer Praxisarbeit im sechsten Semester Grafikdesign, kümmern wir uns um eine Markteinführung eines Craft-Beers und dessen Verpackungsdesign. Dementsprechend ist eine ausführliche Recherche unabdingbar. Dabei werden andere Marken analysiert und Lücken im Markt aufgelistet. Danach befragt man potentielle Kunden um mehr über demografische Daten, den Gewohn- und Gepflogenheiten der Zielgruppe in Erfahrung zu bringen.

Unser Ziel ist es, in den Ergebnissen der Umfragen und dem Angebot, eine Marktlücke zu entdecken. Schlussendlich bietet diese Lücke den optimalen Platz für eine Neueinführung eines Produktes. Statt „Quadratisch. Praktisch. Gut.“ wird es einfach nur pragmatisch – Das Viereck.

Kunde

Semesteraufgabe Grafikdesign BA6
Konzeptionelles Bierlabel „Viereck“

Umsetzung

Recherche zu Craft-Beer Marken, Marketing-Plan einer neuen Craft-Beer Marke entwickeln, Konzeption, Umsetzung des Packagings für die neue Craft-Beer Marke

Komm auf den Geschmack – aber erstmal auf den Namen.

Die Entwicklung einer Marke kann großen Aufwand verursachen. Es sollte insbesondere viel Zeit in die Entwicklung des Markennamen fließen. Immerhin sind die DPMA Registratur, die Domain-Auswahl, das kreative Potential für die Kommunikation und noch weitere Faktoren von ihm abhängig. Konzerne mit großem Kapital haben den Freiraum, auf ihr Geld zurückgreifen zu können, um Namensrechte gegebenenfalls abzukaufen. Allerdings ist das bei Neugründungen in der Regel nicht möglich.

Deswegen ist die erste Frage, was das Produkt von Mitbewerbern unterscheidet. Was macht es aus und wie wird dieser Eindruck nach außen getragen? Wofür steht das Produkt? Welche Zielgruppe wird angesprochen? Es gibt einen umfangreichen Fragenkatalog, der die Suche nach einem Produktnamen eingrenzt. Im Laufe des Prozess findet man Begriffe die im Zusammenhang mit dem Produkt stehen. Diese können wir als Basis nutzen. Durch die Verwendung von Anglizismen, Akronymen oder durch und das Zusammenfügen und Zerlegen von Buchstaben, entstehen einfache Kombinationen die weiterhin nah am Produkt sind. Im Fall dieser Studienarbeit, schielt bei der Suche bereits ein Auge auf das Verpackungsdesign.

Corporate Design Portfolio - Schreiber Tobias - Verpackungsdesign Bieretiketten, Zusammenstellung der Bierarten

Warum heißt das Bier „viereck.“?

Das Viereck geht locker über die Lippen und endet mit einem harten „eck“. Anfangs frisch aber dennoch hart und herb im Abgang. Außerdem bieten sich jede Menge Gestaltungs- und Kommunikationsmöglichkeiten um aus der Masse heraus zu stechen.

Das Bierlabel „viereck.“

Das zeichnet das „viereck.“ aus:

Nach ausführlicher Recherche und Überlegung zur Anwendung, habe ich mich auf den Namen viereck. festgelegt. Damit funktioniert der Name in mehreren Ebenen sehr gut. Es ist ein einfacher, trendbewusster Name. Passend für eine jüngere Zielgruppe. Eine Zielgruppe, die gerne eine neue Biersorte ausprobiert und somit das perfekte Milieu für eine Neueinführung birgt. Außerdem lässt sich der Name sehr gut in den Sprachgebrauch integrieren und hat eine schöne Tonalität: „Ich nehm’n viereck.“.

Einfach nur auffallen?

Aber nicht nur der Sprachklang ist prägnant. Der Name viereck. bietet dem Label die Möglichkeit in Aktionen, Events und der Gestaltung die geometrische Form des Vierecks weiterzuführen. Dadurch wird eine einfache Biermarke zu einer wiedererkennbaren Marke. Ebenso wird in der Semesteraufgabe – dem Verpackungsdesign – dieses Konzept vollständig übertragen. Viereckige Bierflaschen werden nur mit einzelnen Vierecken verziert. Teilweise verbinden sie sich zu grafischen Symbolen und zeigen dadurch die jeweilige Geschmacksnote: Chili, Pflaume oder Banane.

Corporate Design Portfolio - Schreiber Tobias - Verpackungsdesign Bieretiketten, Viereck-Logodesign
Corporate Design Portfolio - Schreiber Tobias - Verpackungsdesign Bieretiketten, Chili Flavour
Corporate Design Portfolio - Schreiber Tobias - Verpackungsdesign Bieretiketten, Banana Flavour